
Der Anlass hätte nicht aktueller und dramatischer sein können: Während in Japan der erste erdbebengeschädigte Atommeiler außer Kontrolle geriet, fand am 12. März zwischen dem Atomkraftwerk Neckarwestheim und Stuttgart die von den diversen Antiatomkraftorganisationen organisierte Menschenkette statt. Die Veranstalter konnten die Kette problemlos schließen, denn es kamen weit mehr Atomkraftgegner wie vorher angenommen worden war. Rund 60 000 Menschen beteiligten sich an dieser Protestaktion und artikulierten so noch einmal ihre Ablehnung der Energiegewinnung durch die Kernspaltung.




