"Was ich schon immer einmal sagen wollte"

Veröffentlicht am 05.10.2009 in Ortsverein
Offene Runde am 8. Oktober - Ausbildungsmentoring für Jugendliche - ein zukünftiges Muss?

Seit 2005 gibt es bei der Stadt Offenburg das Mentoringprojekt CORA – Coaching Richtung Ausbildung. Ziel ist es, junge Menschen auf den Weg in das Berufsleben zu begleiten und zu unterstützen. Dies geschieht durch Mentorinnen und Mentoren; d.h. Ehrenamtliche, die fest in das Berufsleben integriert sind, stehen den Mädchen und Jungen zur Seite.

Die Jugendlichen können sich ab der 7. Klasse Hauptschule bzw. 8. Klasse Realschule freiwillig für das Projekt CORA anmelden, mit der Zusage für mindestens ein Jahr mit einer Mentorin / einem Mentor zusammenzuarbeiten.

Mittlerweile gibt es deutschlandweit Mentorenprogramme, beispielsweise „Big brother, big sister“ oder „Die Komplizen“, mit unterschiedlichen Zielgruppen und Zielsetzungen. Kinder und Jugendliche brauchen anscheinend immer öfter Unterstützung außerhalb ihres sozialen Umfeldes. Bedeutet dies, dass Familien und Schulen heutzutage nicht mehr ihre grundlegenden gesellschaftlichen Aufgaben wahrnehmen können, Kinder und Jugendlichen zu einem selbstbestimmten Leben zu erziehen? Oder sind diese Mentoringprogramme nur eine Abwandlung des Spruches: „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen.“? Wenn es so ist, was bedeutet dies für unsere Politik?

 

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