Für das Baugebiet Nägelesee-Nord

Veröffentlicht am 05.11.2020 in Gemeinderatsfraktion

SPD-Fraktion Gemeinderat Gundelfingen
 

 Nägelesee Nord
Die SPD Gemeinderatsfraktion unterstützt nachhaltig die Entwicklung des
Bebauungsplangebiets Nägelesee-Nord.
Covid 19 bedingt können wir Sie leider nicht mehr über unsere Info-Stände auf dem Rathausplatz informieren, darum haben wir diesen Weg gewählt, um Ihnen unsere Position nahezubringen.

 

Gundelfingen braucht sozialen Wohnungsbau und bezahlbares Wohnen!
Dies ist nur auf gemeindeeigenen Grundstücken möglich, privat veräußerte Grundstücke sind dafür in Gundelfingen zu teuer.  
Das von unserer Fraktion angeregte und vom Gemeinderat beschlossene Baulandmodell sorgt dafür, dass die Gemeinde ein Gebiet nur dann als Bauland erschließt, wenn die Grundstückseigentümer 40% der Fläche zu 70€ an die Gemeinde abgeben. Davon unberührt ist die Verpflichtung der Grundstücks-eigentümer, 30% der Fläche für Erschließungsmaßnamen abzutreten. Darüber hinaus hat die Gemeinde in derVergangenheit bereits vorausschauend  Grundstücke in diesem Gebiet gekauft. Somit wird die Gemeinde in diesem Gebiet über 55% der Grundstücksfläche besitzen.
Das wird es uns ermöglichen, sozialen und bezahlbaren Wohnungsbau zu fördern! Es darf kein Privileg Besser- und Bestverdienender sein, in Gundelfingen wohnen zu dürfen. Wir brauchen eine vernünftige soziale Durchmischung, um eine lebenswerte Gemeinde zu sein. Wir brauchen bezahlbare Wohnungen für Krankenschwestern/pfleger, Polizist/inn/en, Beschäftigte im Einzelhandel, Sozialarbeiter/innen usw.
Wir wollen nicht, dass junge Familien wegziehen müssen, weil eine größere Wohnung für sie unbezahlbar ist. Wir wollen, dass bezahlbare barrierefreie, altersgerechte Wohnungen geschaffen werden.
Dies alles ist mit der Vergabe von Grundstücke an Genossenschaften, Baugruppen und ähnliches möglich. Dafür werden wir kämpfen!
Menschen, die selbst in einer schönen Wohnsituation leben, verstehen offensichtlich oft nicht die Interessen derer, die in einer prekären Wohnungssituation sind. Um diese Interessen auszugleichen, dafür gibt es den Gemeinderat und unsere politische Arbeit vor Ort.
Im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbes werden wir dafür sorgen, dass in dem neuen Baugebiet zukunftweisende ökologische und klimagerechte Vorgaben umgesetzt werden. Ein Verkehrskonzept wird dafür sorgen, dass die Ortsmitte keine  wesentlich größere Belastung erfährt. Die Möglichkeiten dafür sind da! Eine direkte Anbindung an den Fahrradschnellweg ist geplant, das Gebiet ist für einen  guten Anschluss an den ÖPNV besonders gut geeignet.
Der Verweis auf schützenswerte Tierarten ist ein beliebtes Mittel, Bauvorhaben zu verhindern, man denke nur an die Ablage toter Fledermäuse zur Verhinderung der Windkraftanlagen. Nur stellt das Gebiet Nägelesee-Nord nun wirklich kein Habitat für Steinkauz und Lerche dar, wie behauptet.
Wir werden uns dafür einsetzen, dass im weiteren Verfahren der Spielplatz an der alten Bundesstraße erhalten bleibt.
Die Gemeinde Gundelfingen ist in der Vergangenheit äußerst behutsam mit der Entwicklung neuer Baugebiete und der damit verbundenen Versiegelung von Ackerflächen umgegangen.
Wir haben uns  im Gemeinderat gemeinsam für die Innenverdichtung eingesetzt. Diese ist erfolgt und an ihren Grenzen angekommen. Nach 25 Jahren geht es nicht ohne die Entwicklung eines, in der Größe sehr überschaubaren, neuen Baugebietes. Dieses Baugebiet wollen wir unter Beteiligung der Bürgerschaft entwickeln. Hierzu wird es auch neue Formen der Bürgerbeteiligung geben, die unsere Fraktion sehr begrüßt.

 

Nägelesee-Nord
Verhindern? Nein! Gestalten!
 
Für die SPD Fraktion
Karl-Christof Paul

 
 

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