Klimaschutz – was können wir in Gundelfingen tun?

Veröffentlicht am 13.05.2019 in Kommunalpolitik

Auf Gemeindeebene gibt es viele Möglichkeiten sich für Umwelt-, Klima- und auch Tierschutz einzusetzen. Sowohl die Gemeinde selbst als auch die Bürger*innen können und müssen anpacken, um eine lebenswerte Zukunft gemeinsam zu gestalten.

Die Gemeinde hat hier eine besondere Vorbildfunktion. In meinen Augen sollte zukünftig auf ein faires und nachhaltiges Beschaffungswesen geachtet werden. Das schließt für mich gute und faire Produkte genauso ein, wie kurze Verkehrswege, die diese zurücklegen. Die Gemeinde kann hier als Multiplikator dienen und weitere Institutionen, wie Schulen, ansässiges Gewerbe und Vereine dazu motivieren, sich über ihr Beschaffungswesen Gedanken zu machen. Auch sollte die Gemeinde eine Zusammenarbeit mit örtlichen Firmen und Supermärkten anstoßen, um neue Verpackungskonzepte (Müll – und Plastikreduktion) und die Förderung regionaler Produkte voranzubringen.

Des Weiteren könnte Gundelfingen grüner werden, in dem ein zentrales Brachflächenkataster zur Verfügung stünde. Hier könnten Flächen eingetragen werden, die zur Bepflanzung für Bürger*innen, Vereine, Schulen,… freigegeben sind. So könnten wir einen wichtigen Beitrag gegen das Insektensterben leisten und gleichzeitig die Gemeindefläche attraktiver für das Auge gestalten. Auch stelle ich mir die Frage, ob der Sonneplatz nicht noch mehr Grün vertragen würde.

Ein weiteres wichtiges Standbein in Richtung Klima- und Umweltschutz ist eine Beratungsstelle für Bürger*innen, welche Fragen in allen Belangen des Bauens (z.B. Fassadenbegrünung, Dachgärten, nachhaltige Baustoffe, Fördermöglichkeiten) und des Klimaschutzmanagements (erneuerbare Energien,…) genauso beantwortet, wie Hilfestellungen zu klimafreundlichen Verhalten im Ort bietet. Sie sehen, wir können auch auf kleiner Ebene einiges tun.

Lassen Sie es uns anpacken.

Inge Dännart, Gemeinderätin

 
 

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