Pressemitteilung zur Mitgliederversammlung

Veröffentlicht am 10.03.2021 in Ortsverein

Auf der jüngsten  online Mitgliederversammlung  beschäftigte sich der SPD-Ortsvereins Gundelfingen mit dem brisanten Thema Neubaugebiet Nägelesee - Nord und dem  Bürgerentscheid dazu.
Wichtig war den Beteiligten die Frage, ob es die Gemeinde Gundelfingen endlich schafft, bezahlbaren Wohnraum und sozialen  Wohnungsbau in erforderlichem Maße umzusetzen.  Die Beteiligten waren sich einig, dass für Familien die Situation auf dem Gundelfinger Wohnungsmarkt prekär ist. Fast nur noch Besserverdienende haben eine Chance auf eine Wohnung. Das zu ändern sei , da die Gemeinde seit Jahrzehnten kein Projekt im sozialen Wohnungsbau entwickelt hat, allerhöchste Zeit. Besonderen Wert legten die zahlreichen diskutierenden Mitglieder auf bezahlbaren Wohnungsbau, z.B. durch Genossenschaft oder durch das  Mietshäusersyndikat. „Hier muss die Gemeinde als Korrektiv gegen Spekulanten wirken“ war die einhellige Meinung.  Die Beteiligten der Mitgliederversammlung forderte die SPD Gemeinderatsfraktion auf, energisch für die Vergabe der gemeindeeigenen Flächen in allererster Linie nach sozialen Kriterien, wie einem beständig günstigen Mietpreis, einzutreten. Die von der  SPD-Fraktion vorgeschlagenen Verteilung der gemeindeeigenen  Flächen  nach einem Schlüssel von 40% für sozialen Wohnungsbau und 40% für bezahlbaren Wohnungsbau, wurde als Mindeststandard angesehen.
Viele Mitglieder diskutierten engagiert über die Frage, wie es konkret gelingt , ein klimafreundliches Baugebiet mit höchsten ökologischen Standards  in die Tat umzusetzen. Man war sich einig, dass ein hoher ökologischer Standard und bezahlbares Wohnen sich schon lange nicht mehr ausschließen.  Die Beteiligten waren  überzeugt davon, dass dies möglich ist. Besonderen Wert legte die Versammlung auf barrierefreie Wohnungen und auch auf ein barrierefreies Wohn-Umfeld um generationsübergreifende Projekte und eine Quartiersarbeit zu ermöglichen.
Die Diskutierenden waren sich einig, dass ein Verkehrskonzept für den gesamten Ort parallel mit den Planungen für das Wohngebiet umgesetzt werden muss. Teils herbe Kritik gab es an den Stellungnahmen der BI gegen das Baugebiet. Hier werde in unverantwortlicher Art und Weise mit Ängsten und Panikmache gearbeitet. Der Ortsverein hätte sich hier eine sachlichere Auseinandersetzung gewünscht und sich gefreut, wenn die BI in einen Dialog mit der Bürgerschaft, beispielsweise bei der Informationsveranstaltung der Gemeinde, eingetreten wäre. Für den Planungsprozess forderten die Anwesenden eine  umfassende Bürgerbeteiligung ein, an der man sich gerne beteiligen werde.

 
 

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