Was ich schon immer einmal sagen wollte

Veröffentlicht am 11.02.2010 in Ortsverein
Offene Runde am 18. Februar - Soziale Gerechtigkeit. Was soll das sein und welche Art von Gerechtigkeit wollen wir?

Immer öfter und von immer mehr Seiten wird beklagt, das in Deutschland die Einkommen und Vermögen der Einzelnen immer weiter auseinanderklaffen: Während einerseits immer mehr Bürger und Bürgerinnen mit stagnierenden oder gar sinkenden Löhne/Gehälter zurechtkommen müssen, verdienen einige Wenige immer mehr. Wenn auch hohe Einkommensungleichheiten nicht per se als ungerecht zu definieren sind, so empfinden aber immer mehr in diesem Land diesen Umstand als zunehmende soziale Ungerechtigkeit.

Ist soziale Gerechtigkeit also etwas anderes als materielle Umverteilung? Hat man einmal geklärt, was soziale Gerechtigkeit sein soll, stellt man trotzdem sehr schnell fest, dass viele dieser Vorstellungen mit den derzeitigen Vorgaben einer Leistungsgesellschaft nicht in Einklang zu bringen sind. Zwar gibt es mit Axel Honneths Theorie der Anerkennung den Versuch, Leistung auch anders als bisher aufzufassen, aber in das Zentrum der politischen Debatten ist dies bisher nicht eingegangen. So dass wir wieder auf die Frage zurückgeworfen werden, welche Art von Gerechtigkeit wollen wir? Umverteilung und/oder Anerkennung? Was heißt das alles für die praktische Politik?

 

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