Arbeitskreis Nahverkehr. Begehung des Gundelfinger Bahnhofs am Donnerstagabend, den 18. März 2010

Veröffentlicht am 28.03.2010 in Ortsverein

Immer wieder im Gemeinderat thematisiert, wird nun im Laufe dieses Jahres auch auf der Ostseite des Gundelfinger Bahnhofes ein Fahrkartenautomat aufgestellt. Damit allein ist es aber noch nicht getan, so die einhellige Meinung der Mitglieder des neugegründeten Arbeitskreises „Nahverkehr“ der Gundelfinger SPD. Um sich also einen Überblick über die Situation vor Ort zu verschaffen, traf sich der Arbeitskreis am Donnerstag, den 18. März zu einer Begehung des Bahnhofes. Dabei galt es zwei Problemfelder zu beachten: Einmal das Thema Lärmschutz und zum anderen den baulichen Zustand des Bahnhofes.

Seit den Gleisarbeiten des vergangenen Jahres wirkt der Bahnhof durch Bauabsperrungen und offen verlaufende Kabel noch immer wie eine Baustelle. Ebenfalls kritisiert wurde der bedenkliche Zustand des Zugangs zum Bahnsteig auf der Ostseite. So hatte Walter Spindler, neben seiner Tätigkeit im Arbeitskreis auch Mitglied im Fahrgastbeirat, von einigen Stürzen in diesem Bereich zu berichten. In diesem Zusammenhang wurde auf weitere „Stolperfallen“ verwiesen. So scheint die Räumung des Laubes während der Herbstzeit nicht immer gesichert gewesen zu sein. Zudem monierten die Arbeitskreismitglieder die fehlende Sauberkeit des Geländes, vor allem seiner Grünbereiche. Auch hier sollten die Verantwortlichen bei der Bahn zur Nachbesserung auffordert werden. Das Erscheinungsbild des Bahnhofes, so das Fazit, müsse verbessert werden, schließlich, so Wolfgang Kappler, sei ein Bahnhof immer auch ein Aushängeschild der jeweiligen Gemeinde.

Einleitend zum Thema Lärmschutz bemerkte der Fraktionsvorsitzende Bruno Zimmermann, das Gundelfingen mit inzwischen 90 Halten pro Tag zwar sehr gut in das Bahnnetz integriert sei, dies aber leider auch das weiter steigende Verkehrsaufkommen auf der Strecke dokumentiere. Die zahlreich während des Ortstermins haltenden oder durchfahrenden Züge aller Art machten diesen Umstand für die Arbeitskreismitglieder deutlich erlebbar. Das Anliegen zahlreicher Anwohner auf der Ostseite des Bahnhofes, wie auf der Westseite vor dem Bahnlärm bewahrt zu werden, war klar nachvollziehbar. Die dortige Lärmschutzmauer soll die Schallbelastung für die Ostseite, so die Klagen der Anwohner noch einmal erhöht haben. Der Arbeitskreis war sich einig, dass die Gemeinde die Deutsche Bahn in die Pflicht nehmen müsse, so dass diese für einen adäquaten Schutz Sorge trage.

Arbeitskreismitglieder: Wolfgang Kappler / Walter Spindler / Kersten Vogt / Bruno Zimmermann
 

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