14.04.2010 in Ortsverein
Bekanntlich zielt die Energie- und Umweltpolitik der schwarz-gelben Regierungen in Bund und Land auf einen Ausstieg aus dem einstmals beschlossenen Ausstieg aus der Energiegewinnung durch Kernspaltung. Dies geschieht sowohl gegen den erklärten Willen des größten Teiles der Bevölkerung, wie gegen jeden energiepolitischen und ökologischen Sachverstand.
14.04.2010 in Ortsverein
Trotz der derzeitigen Diskussion um die Seriosität der Aussagen der internationalen Klimaagentur bleiben zwei Dinge Fakt: Die schrankenlose Nutzung der fossilen Energievorräte kann nicht endlos weiter gehen, da die Folgen der Verbrennung unbeherrschbar sein werden, denn der Mensch trägt damit massiv zur Erderwärmung bei. Bereits jetzt hat der Klimawandel erhebliche Auswirkungen auf die Lebensbedingungen der Weltbevölkerung und diese Auswirkungen werden sich weiter verschärfen.
10.04.2010 in Ortsverein
Ein forcierter Natur- und Umweltschutz, eine heutigen Bedingungen angepasste Ökonomie, alles unter dem Prinzip der Nachhaltigkeit stehend – kurz ökologischer Sachverstand sollte den politischen Parteien inzwischen Verpflichtung sein. Umso erstaunlicher ist es, wenn im Koalitionsvertrag der neuen Schwarz-Gelben Bundesregierung anstelle dieses Sachverstandes nur politische Sprechblasen zu finden sind. Dasselbe gilt für die jeweiligen Landesregierungen. Sprechblasen deshalb, weil die praktische Politik der von Angela Merkel geführten Regierung gänzlich anders aussieht.
28.03.2010 in Ortsverein
Immer wieder im Gemeinderat thematisiert, wird nun im Laufe dieses Jahres auch auf der Ostseite des Gundelfinger Bahnhofes ein Fahrkartenautomat aufgestellt. Damit allein ist es aber noch nicht getan, so die einhellige Meinung der Mitglieder des neugegründeten Arbeitskreises „Nahverkehr“ der Gundelfinger SPD. Um sich also einen Überblick über die Situation vor Ort zu verschaffen, traf sich der Arbeitskreis am Donnerstag, den 18. März zu einer Begehung des Bahnhofes. Dabei galt es zwei Problemfelder zu beachten: Einmal das Thema Lärmschutz und zum anderen den baulichen Zustand des Bahnhofes.
16.03.2010 in Ortsverein
In den Sozialwissenschaften herrscht die Mehrheitsmeinung, dass man seit Längerem die Entkopplung von Arbeit und Einkommen beobachten könne. Dieser Umstand werde aber weder verstanden, noch politisch angemessen reguliert. Parallel zu diesem Diskurs wird das Konzept eines, mehr oder minder bedingungslosen Grundeinkommens diskutiert. Dieses, an sich bis in die utopischen Werke eines Morus oder Campanella zurück zu verfolgende Konzept soll es ermöglichen, die obige Entkopplung sozial gerecht zu gestalten. Einer der bekanntesten Protagonisten dürfte in der Bundesrepublik Götz Werner sein. Dessen Ideen werden des Öfteren als der Versuch beschrieben, extremen Kapitalismus mit extremen Sozialismus vereinen zu wollen.
Damit stellt sich die Frage, was ein bedingungsloses Grundeinkommen, in anderen Versionen auch „Bürgergeld“ genannt eigentlich ist, wie es funktioniert und finanziert wird, vor allem auf welchen Gesellschaftsvorstellungen es basiert. Daran schließen Fragen an wie die, ob wir überhaupt Willens sind, utopisch anmutende Konzepte zur Umsetzung ins Auge fassen, und wenn wir das wollen, wie wir so etwas umsetzen. Jedenfalls würde der mit der Einführung eines Grundeinkommens einsetzende Transformationsprozess unsere Gesellschaft deutlich verändern.