11.02.2010 in Ortsverein

Was ich schon immer einmal sagen wollte

 
Offene Runde am 18. Februar - Soziale Gerechtigkeit. Was soll das sein und welche Art von Gerechtigkeit wollen wir?

Immer öfter und von immer mehr Seiten wird beklagt, das in Deutschland die Einkommen und Vermögen der Einzelnen immer weiter auseinanderklaffen: Während einerseits immer mehr Bürger und Bürgerinnen mit stagnierenden oder gar sinkenden Löhne/Gehälter zurechtkommen müssen, verdienen einige Wenige immer mehr. Wenn auch hohe Einkommensungleichheiten nicht per se als ungerecht zu definieren sind, so empfinden aber immer mehr in diesem Land diesen Umstand als zunehmende soziale Ungerechtigkeit.

Ist soziale Gerechtigkeit also etwas anderes als materielle Umverteilung? Hat man einmal geklärt, was soziale Gerechtigkeit sein soll, stellt man trotzdem sehr schnell fest, dass viele dieser Vorstellungen mit den derzeitigen Vorgaben einer Leistungsgesellschaft nicht in Einklang zu bringen sind. Zwar gibt es mit Axel Honneths Theorie der Anerkennung den Versuch, Leistung auch anders als bisher aufzufassen, aber in das Zentrum der politischen Debatten ist dies bisher nicht eingegangen. So dass wir wieder auf die Frage zurückgeworfen werden, welche Art von Gerechtigkeit wollen wir? Umverteilung und/oder Anerkennung? Was heißt das alles für die praktische Politik?

29.01.2010 in Ortsverein

Wer rettet den Sozialstaat?

 

"Unverantwortlich!"
Der Wirtschaftsweise Professor Peter Bofinger sieht hinter den Steuersenkungsplänen der schwarz-gelben Regierung Strategie:
Erst wird der Staat arm gemacht, dann eingedampft.
Hinterher werde der Sozialstaat nicht wiederzuerkennen sein, warnt Bofinger.
Das komplette Interview aus dem "Vorwärts" (Februar 2010) kann mit dem folgenden Link gelesen werden!
Pleite-Pärchen auf Weltreise

24.11.2009 in Ortsverein

Diskussionspapiere

 

Die vergangene Bundestagswahl hat Deutschlands Sozialdemokratie eine verheerende Wahlniederlage beschert. Wie immer bei verlorenen Wahlen stellt sich nun die Frage nach dem „Warum“. Eine der Antworten ist im öffentlichen Verschwinden der SPD-Basis zu suchen: Die jeweiligen Führungsgremien der Partei auf eigentlich allen Ebenen haben die einfachen Mitglieder vor Ort bei allen wichtigen Beschlussfassungen der letzten Jahre nicht beteiligt. Andererseits hat sich die Basis aber auch seit Jahren nicht wirklich Gehör verschafft. Das ändert sich nun - innerhalb der Sozialdemokratie soll wieder diskutiert werden, Führung und Basis wieder stärker miteinander kommunizieren. Dieser begrüßenswerten Entwicklung schließt sich der Ortsverein Gundelfingen an und präsentiert hiermit zwei Arbeits- und Diskussionspapiere zur Lage und zum politischen Wollen der Sozialdemokratie: Einmal zum Umgang mit der Partei „Die Linke“, sowie zur Kommunikationskultur von Partei und Bürgergesellschaft.

15.11.2009 in Ortsverein

"Was ich schon immer einmal sagen wollte"

 
Offene Runde am 19. November - Zukunft der Arbeit

Die soziale Architektur der Industriegesellschaft war erfolgreich, weil der Mensch seine individuelle Biographie um die Erwerbsgesellschaft herum organisieren konnte. Als Jugendlicher bereitete er sich auf die Erwerbsjahre vor, als Rentner konnte er nach vielen Arbeitsjahren auf sein Lebenswerk zurückblicken. Über seine monetäre Absicherung hinaus erhielt er zudem soziale Anerkennung. Seit Mitte der 80er Jahre wiesen jedoch erste Wissenschaftler auf einen Wandel der Arbeitsgesellschaft hin.

05.10.2009 in Ortsverein

"Was ich schon immer einmal sagen wollte"

 
Offene Runde am 8. Oktober - Ausbildungsmentoring für Jugendliche - ein zukünftiges Muss?

Seit 2005 gibt es bei der Stadt Offenburg das Mentoringprojekt CORA – Coaching Richtung Ausbildung. Ziel ist es, junge Menschen auf den Weg in das Berufsleben zu begleiten und zu unterstützen. Dies geschieht durch Mentorinnen und Mentoren; d.h. Ehrenamtliche, die fest in das Berufsleben integriert sind, stehen den Mädchen und Jungen zur Seite.

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